CDA Bochum besucht VfB Langendreerholz
Inklusion gelingt dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen
BOCHUM. Sport verbindet Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung. Wie gelebte Inklusion im Vereinsalltag funktionieren kann, davon überzeugten sich die CDA Bochum und Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, beim Besuch des VfB Langendreerholz im Rahmen der CDA-Sommertour.
Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren in besonderer Weise für Menschen mit Behinderungen und zeigt, wie gesellschaftliche Teilhabe ganz selbstverständlich gelebt werden kann. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins über die Bedeutung des Ehrenamtes, inklusive Sportangebote und die Herausforderungen, vor denen Vereine bei ihrer täglichen Arbeit stehen.
Daniela Arndt, 1. Kreisvorsitzender der CDA Bochum und sozialpolitische Sprecherin der CDU im Rat der Stadt Bochum, würdigte das Engagement des Vereins:
„Der VfB Langendreerholz zeigt eindrucksvoll, dass Inklusion keine politische Floskel ist, sondern im Alltag beginnt. Hier erleben Menschen Gemeinschaft, Anerkennung und Teilhabe. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient höchste Wertschätzung und politische Unterstützung.“
Auch Claudia Middendorf zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Vereins:
„Inklusion wird nicht allein durch Gesetze verwirklicht. Sie lebt von Menschen, die gesellschaftlich Verantwortung übernehmen und allen die Möglichkeit geben, selbstverständlich dazuzugehören. Genau dieses Engagement erleben wir hier beim VfB Langendreerholz.“
Die Gespräche machten zugleich deutlich, dass viele Vereine auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen sind. Bürokratische Hürden, Finanzierungsfragen und die Gewinnung ehrenamtlicher Kräfte stellen zahlreiche Initiativen vor große Herausforderungen.
„Mit der Entscheidung, eine Inklusionsmannschaft ins Leben zu rufen, ist der VfB Langendreerholz seinem Ruf einmal mehr gerecht geworden, ein echter Herzensverein für den Bochumer Osten zu sein. Ein solches Projekt lebt von Mut, Überzeugung und vor allem von Menschen, die bereit sind, unglaublich viel Zeit, Energie und Herzblut zu investieren. Genau das zeichnet den Verein aus. Diese Entscheidung ist nicht nur ein Gewinn für den VfB, sondern für ganz Bochum und insbesondere für den Bochumer Osten.“, ergänzt Yannik Theis, Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbandes Bochum-Ost und örtlicher CDU-Landtagskandidat.
Der Kreisvorsitzende der CDA Bochum, Christian Herker, erklärt abschließend: „Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken will, muss diejenigen unterstützen, die ihn Tag für Tag praktisch leben. Vereine wie der VfB Langendreerholz leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Integration, Inklusion und ein solidarisches Miteinander.“
Mit ihrer Sommertour setzt die CDA Nordrhein-Westfalen bewusst auf den direkten Austausch mit Einrichtungen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, gesellschaftliche Herausforderungen dort kennenzulernen, wo Lösungen bereits erfolgreich gelebt werden – im unmittelbaren Dialog mit den Menschen vor Ort. In den Sommermonaten sind daher Europa-, Bundes- und Landespolitiker jedes Jahr im ganzen Land vor Ort unterwegs.
Bildzeile (v.l.n.r.):
Christian Herker (Kreisvorsitzender CDA Bochum), Andreas Stephan (CDA-Kreisvorstand und CDU-Landtagskandidat), Felicitas Arndt (stellv. Kreisvorsitzende der CDU Bochum), Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen), Daniela Arndt (1. stellvertretende Kreisvorsitzende CDA Bochum und sozialpolitische Sprecherin CDU-Ratsfraktion), Sandra Brockmann (Vorstand VfB Langendreerholz 1914 e.V.), Siegfried Schöneborn (Vorstand VfB Langendreerholz 1914 e.V.), Winfried Michalski (Vorstand VfB Langendreerholz 1914 e.V.), Yannik Theis (CDU-Stadtbezirksvorsitzender Bochum-Ost und CDU-Landtagskandidat)
Foto: CDA Bochum / Christian Herker


